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Letzte Aktualisierung:Do, 21. 10. 2021

Jaffna stark bei Landwirtschaft und Fischerei

Jaffna AgricultureDie Sektoren Landwirtschaft und Fischerei haben für fast 90% der Familien im Norden für Jahre den Hauptteil des Einkommens erbracht. Der Lebensunterhalt fast aller Familien in Jaffna hängt von diesem Sektor ab. Die meisten Familien sind im Ackerbau tätig, doch Hunderte betreiben ebenfalls Hochsee- und Inlandfischerei.

Beide Sektoren haben sich nach dem Ende des Krieges, das den Weg für Entwicklung frei machte, leicht verbessert. In Bezug auf Ackerbau und Landwirtschaft sahen sich die Bauern großen Schwierigkeiten ausgesetzt, als sich die Sicherheitssituation verschlimmerte. In den weiteren Phasen des Krieges spielten die Bauern eine wichtige Rolle auf der Halbinsel. Die Schließung der A9, der einzigen Route, die die Halbinsel verbindet, im August wegen der Zusammenstöße am Kontrollpunkt Muhamalai schnitt zudem die gesamte Halbinsel ab und ließ die Einwohner hilflos zurück.

Die Situation nach dem Ende des Krieges hat nun eine Platform geschaffen, auf der die Bauern ihre Produkte kultivieren und ohne Probleme vermarkte können. „Während des Krieges hatten wir viele Probleme. Selbst während des Waffenstillstands ging es nicht besser, weil der Transport aus Sicherheitsgründen nicht einfach war," sagt ein Bauer in Jaffna. Die Vermarktung des Getreides war der härteste Aspekt direkt nach Ende des Krieges. „Unser Markt war begrenzt. Wir waren gezwungen, unsere Produkte auf der Halbinsel zu verkaufen. Aber heute haben wir Zugang zur ganzen Insel, was den Markt deutlich erweitert," sagte er.

Selbst die Lagerhäuser in Jaffna scheinen vom Frieden profitiert zu haben. "Unsere Waren waren sehr gegrenzt. Wir mussten daher sehr vorsichtig in der Verteilung von Reis sein," sagte Jegan, ein Reishändler in Jaffna.

Auswirkungen der Trockenheit

Die jüngste Trockenheit hatte allerdings ebenfalls Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion. Offizielle sagten, die Kultivierung im Norden sei wegen des Ausfalls des Monsunregens sehr schwach. Bauern weisen darauf hin, dass es seit Anfang des Jahres wenig oder keinen Regen gegeben habe, was die gesamte Saison betroffen habe. Offizielle sagten dazu, sie planten Maßnahmen, um die Bauern, die von der Trockenheit betroffen seien, zu unterstützen.

Fischerei

Der Fischereisektor auf der Halbinsel hat sich in den letzten drei Jahren erfreulich entwickelt. Fischer, deren Boote, Netze und andere Ausrüstung von der LTTE gestohlen worden waren, haben Ausrüstung erhalten, um ihren Lebensunterhalt ohne Probleme zu erwirtschaften. Während des Krieges konnten Fischer aus Sicherheitsgründen nicht in der Tiefsee fischen. Weiterhin nutzte die LTTE den Seeweg zur Beschaffung ihrer Ausrüstung, und daher war die Marine gezwungen, die Bewegungsfreiheit der Fischer zu begrenzen.

"Unsere Fänge sind deutlich größer geworden, weil wir jetzt in der Tiefsee fischen können, sagte Arul, ein Fischer. Die Märkte seien ebenfalls deutlich größer geworden. „Wir hatten Probleme, unsere Fische in andere Teile des Landes zu bringen. Wir konnten noch nicht einmal Lagermöglichkeiten finden, um die Fische frisch zu halten. Das haben wir jetzt. Auf diese Weise konnten wir uns und unsere Familien weiter entwickeln," sagte er.

Trotz solcher Fortschritte hat der Fischereisektor auf der Halbinsel mit dem Eindringen indischer Trawler in srilankische Gewässer zu kämpfen. Das ist eine wirkliche Bedrohung für die srilankischen Fischer. „Die Probleme auf hoher See müssen gelöst werden. Unsere Sicherheit ist wichtig," sagte der Fischer. Die Regierung hat bereits Schritte ergriffen, um das Thema durch Beratungen mit indischen Offiziellen aus der Welt zu schaffen.

Entwicklung des Lebensunterhalts

42 Projekte mit Kosten von 84,84 Millionen Rupees sowie Arbeiten mit Kosten von 39.82 Rupees sind vollendet. Der Bau von 10 Dienstleistungszentren für die Landwirtschaft wurde beendet. 106 Bauern erhielten Samen und Ausrüstung. Der Bau des Markts in Nargovil wurde bei Kosten von 5,8 Millionen Rupees beendet, und der Bau des Büros der MPCS in Vadamarachi East sowie weiterer Zweigbüros wurde bei Kosten von 15,54 Millionen beendet. Unter dem Gama Neguma Programm wurden 4 Millionen Rupees für das ICE Plant Project bereitgestellt, wovon 2,271 Familien Nutzen haben.

82,3 Millionen Rupees wurden für den Bau von 24 Gemeinschaftsbauten, 48 Mehrzweckeinrichtungen und einem Spielplatz bereitgestellt, wovon 100 000 Familien Nutzen haben. Zwei Vorschulen und ein Gesundheitszentrum wurden durch das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung bei Kosten von einer Million Rupees wieder aufgebaut.

The Nation, 07. Oktober 2012