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Letzte Aktualisierung:Fr, 17. 09. 2021

Außenminister Dinesh Gunawardena beleuchtet auf dem Global Business Summit 2020 die Initiativen Sri Lankas im Bereich E-Governance und Cybersicherheit

GBS1Außenminister Dinesh Gunawardena wurde vom estnischen Außenminister Urmas Reinsalu eingeladen, Sri Lanka beim Global Business Summit 2020 am 16. Dezember 2020 zu vertreten. Der Gipfel wurde von den Regierungen Estlands und der Vereinigten Arabischen Emirate gemeinsam ausgerichtet.

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Außenminister Gunawardena betonte auf dem Gipfel im Bereich E-Governance und Cybersicherheit, dass Präsident Gotabaya Rajap aksa einen menschenzentrierten und wissensbasierten Neuanfang für Sri Lanka ins Auge gefasst habe und anerkannte, dass das 21. Jahrhundert von Wissen und Innovation geprägt sei.

Der Außenminister gab einen Überblick über die digitale Regierungsarchitektur in Sri Lanka, die auf die Bedürfnisse mehrerer Kundenschichten zugeschnitten ist und gleichzeitig sicherstellt, dass diese Dienste effektiv, transparent und korruptionsfrei sind. Er merkte an, dass bereits an der Entwicklung der einzigartigen digitalen ID für biografische und biometrische Daten gearbeitet werde, die das Kernstück eines bürgernahen digitalen Regimes darstellt, das bis Mitte 2021 fertiggestellt sein soll. Dienstleistungen, die unter E-Governance fallen, umfassen die Bereiche Bildung, Gesundheit, Verkehr, Einwanderung und Auswanderung, Registrierung von Personen und Unternehmen, Kraftfahrzeugverkehr, Einkommensteuer und Kommunalverwaltung. Er betonte auch, dass E-Governance, E-Commerce und E-Medizin sowie eine solche Digitalisierung die „Neue Normalität“ in der globalen Landschaft nach COVID-19 definieren würden.

Minister Gunawardena wies darauf hin, dass Sri Lanka das erste Land in Südasien war, das Vertragsstaat des Budapester Übereinkommens über Cyberkriminalität wurde, und teilte mit, dass das srilankische Zentrum für Cybersicherheit (CERT) in Absprache mit der IKT-Agentur von Sri Lanka (ICTA) eine Verpflichtung für Richtlinien zur Cybersicherheit für die Arbeit von zu Hause aus (WFH) erlassen habe, da der Übergang zu einem Anstieg von Cyber-Angriffen, Phishing-Betrug und solchen böswilligen Aktivitäten geführt hatte. CERT und ICTA haben ihr Ökosystem für Cybersicherheit durch internationale Zusammenarbeit weiter überwacht und gestärkt und gleichzeitig mit ausländischen Regierungen und Behörden zusammengearbeitet, um Kapazitäten aufzubauen und kompetente Mitarbeiter für Cybersicherheit sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor zu schaffen.

Der Global Business Summit 2020 brachte Regierungen und Unternehmen zusammen, um Lösungen für die komplexen globalen Herausforderungen zu finden, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurden. Die wichtigsten Ansprachen wurden von den Co-Gastgebern, den Außenministern Urmas Reinsalu aus Estland und Scheich Abdullah bin Zayed Al Nahyan aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus und Rt. Hon. Tony Blair, Executive Chairman des Tony Blair Institute for Global Change und unter anderem ehemaliger britischer Premierminister, gehalten. An der virtuellen Konferenz nahmen weltweit rund 30.000 Personen teil, darunter auch hochrangige Würdenträger aus Japan, Spanien, Kasachstan, Belgien, Ungarn, Singapur, Polen und insgesamt vierzig Ländern.

Außenministerium, Colombo, 20. Dezember 2020